3 Monate mit dem Campervan durch Europa

Ab August bis Anfang November 2017 werden wir «on the road» sein. 

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News und Fotos


Unser erster IRONMAN 70.3: Zell am See

Wir haben es geschafft: wir sind bei unserem ersten IRONMAN 70.3 erfolgreich über die Ziellinie gelaufen. 

 

Seit Januar trainierten wir auf den einen Tag, den 27. August 2017, hin. Wir reisten bereits 4 Tage vorher an, machten unsere letzten Trainings zusammen mit unserem Freund Guido, der ebenfalls das erste Mal an einem IRONMAN 70.3 teilnahm. Die Aufregung die Tage zuvor war gross: "schaffen wir es wirklich?", "Halten wir durch, wie reagiert unser Körper etc?", waren Fragen die uns beschäftigten. Die letzte Besprechung mit unserem Coach Melanie Hauss führten wir per Skype und sie sprach uns Mut zu. Beim Check-In am Tag zuvor kam die Vorfreude auf, endlich rückt der Tag näher. Sehr zu unserer Freude reiste am Vortag auch unsere Fangemeinde an: Mike's Mutter mit Schwester und Guido's Brüder inkl. Tante und Onkel.

 

Dann am 27. August um 11.30 Uhr fiel der Startschuss. Mike und Guido sprangen ins Wasser, während ich noch nervös hinter der Gartenhecke auf meinen Start wartete. Schwimmen ist ja bekanntlich nicht meine Stärke, umso happier war ich, als ich den Teil unter 50min geschafft hatte. Mike lief das Schwimmen sehr gut, er kam bereits nach 35min aus dem Wasser und wechselte aufs Rad.

 

Die Radtour war atemberaubend schön und bei der Bergauf- und Abfahrt konnten wir beide etliche Athleten aufholen. Während der Radfahrt haben wir beide vor allem darauf geachtet, dass wir genügen Energie zu uns nahmen, dh. Riegel und Gels. Die 90km konnte Mike in 2:42 Std. und ich in 3:14 Std. absolvieren.

 

Dann kam das 21km Laufen, nicht wissend wie nun die Beine noch mithalten werden. Mike hatte nach dem Wechsel auf die Laufstrecke schwere Beine, während es bei mir eigentlich ganz gut lief. Auf der Laufstrecke haben wir uns auch alle 3 endlich wieder gesehen. Jeder war wohl froh zu sehen, dass der Andere gut unterwegs war. Angefeuert wurden wir natürlich von unserer persönlichen Fangemeinde sowie den etlichen Zuschauern. Während Mike und Guido sich bereits auf der 2. Laufrunde befanden, kämpfte ich mich noch auf den letzten 10km durch. Guido und Mike überquerten die Finishline nach 5:05 Std. und 5:19 Std. Ich zog auf den letzten Kilometern noch mein Tempo an, als ich bemerkte, dass ein grosses Unwetter im Anmarsch war. 

 

Ein grosser Donnerschlag hörte ich noch im Hintergrund, als ich zügig und happy über die Finishline gelaufen bin. Danach wurde ich von Helfer innert Sekunden direkt aus dem Bereich gezogen, eine Foliendecke wurde mir übergelegt. Der Himmel wurde pechschwarz und es fing heftig an zu regnen. Glücklicherweise lief ich in der Menschenmenge Mike und Guido direkt in die Arme. Sie wollten in der Finisharea auf mich warten, wurden aber wegen dem ankommenden Sturm ca. 5min vor meinem Einlauf weggeschickt. Beide so strahlend zu sehen war ein super Gefühl: wir haben es alle 3 geschafft - toll! Ca. 10min nach meinem Einlauf gab's eine Aufruhr, das Gewitter war nun direkt über uns und das Rennen wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

 

Durch die Menschenmenge drückten wir uns in Sicherheit und ans Trockene. Materialbag abholen, umziehen und etwas Essen. Was für ein Tag, was für eine super Erfahrung. Eins ist klar: we want more!

Hier noch paar Impressionen aus Zell am See.

 

Vielen Dank an alle, die unseren Weg bis hierhin unterstützt haben!

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Europe Roadtrip: Schweiz mit Österreich Abstecher

Mit einer Woche Verspätung, bedingt durch die verzögerte Camperanlieferung, ging es am 8. August endlich los. Gestartet haben wir mit einer Nacht am Greifensee, bevor es uns dann wettertechnisch für einen kurzen Abstecher ins Kaunertal nach Österreich zog. Wir genossen die wunderschöne Natur, waren aber vor allem mit dem Einleben ins neue Campervan-Leben beschäftigt. Sobald die Schlechtwetterphase in der Schweiz vorbei war, fuhren wir auf direktem Weg wieder über die Grenze ins Engadin. Hier verbrachten wir nun unglaublich schöne 8 Tage mit Radfahren, Trailrunning und Wandern. Jetzt wird es aber Zeit, die Schweiz hinter uns zu lassen und so ziehen wir morgen in westliche Richtung weiter. 

Fotos & Video: Kaunertal / Engadin

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Wanderung auf den Diavolezza

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Trailrun zur Morteratsch Gletscherzunge

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Radtour Kaunertaler Gletscher

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Wir sind dann mal wieder unterwegs!

Unser letzte längere berufliche Auszeit liegt nun 4 Jahre zurück und nun sind wir bereit für ein weiteres Abenteuer: ein 3-monatiger Road-Trip durch Europa mit unserem neuen Globecar Campervan namens Zulu!

 

Eine grobe Reiseroute haben wir einmal erstellt, aber wir wollen uns so oft wie möglich einfach treiben lassen. Nun geht es heute endlich los. 

 

In den nächsten 3 Monaten haben wir nur einen fixen Termin, denn am 27. August wollen wir am Ironman 70.3 in Zell am See teilnehmen. Unser persönliche Fanclub wird sogar extra zum Event anreisen, um an unserem Jahreshighlight teilzunehmen und das freut uns riesig.

 

Von unterwegs werden wir sicherlich mal berichten, wie oft und in welcher Form lassen wir aber noch offen. Hier auf der Webseite steht auf alle Fälle schon einmal ein Menü zur Verfügung: Auszeit 2017, auf der Map unten oder hier ist die aktuelle Reiseroute ersichtlich und auf unseren Social Media Kanälen sind wir sicherlich aktiv. (Instagram, Facebook, Twitter). Wir freuen uns natürlich über alle Followers, die uns online auf unserem Abenteuer begleiten. Eure Corry & Mike

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Clean up your life: Minimalismus

Eine Auszeit ist für uns mehr als einfach nur auf Reise zu gehen. Eine Auszeit ist für uns immer ein neuer Abschnitt, Zeit sich und sein Leben wieder ein wenig zu ordnen.

 

2013 hörten wir das ersten Mal von «Minimalismus» und seither versuchen wir diesen Lebensstil auch umzusetzen. Aber was ist überhaupt Minimalismus? Kurz und einfach: «Einfaches Leben» - es geht darum durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. Ein Übermass an Besitz ist oft hinderlich und belastet einem unbewusst. Beim Minimalismus achtet man darauf sein eigenes Verhalten hinsichtlich Konsum, Besitz und Beziehungen auf Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit zu hinterfragen. Die grundlegende Haltung ist weniger Dinge zu besitzen, welche für einem persönlich nicht wichtig sind. Es gibt Minimalisten die besitzen gerade nur noch 100 Gegenstände. Es geht aber nicht darum, wie viele Gegenstände man hat, sondern es geht darum, nur noch Gegenstände zu haben, die einem etwas nützen und tatsächlich auch gebraucht werden. Daher wird der Lebensstil von allen sehr individuell gelebt.

 

Für uns bedeutet Minimalismus sich auf das Wichtige im Leben zu konzentrieren, wir wollen mehr Zeit in unsere Leidenschaften stecken und versuchen unsere Träume zu verwirklichen. Dies bedeutet für uns auch sich in regelmässigen Abständen eine berufliche Auszeit zu gönnen und während diese Zeit auf Lohn zu verzichten, um dafür die Welt zu entdecken. In den letzten Jahren haben wir unseren Besitz massiv verschmälert: wir besitzen nur noch wenige Möbelstücke, im Keller stehen nur noch wenige Kisten, allgemeines Dekomaterial wurde minimiert, wir besitzen seit 4 Jahren keinen TV mehr, der grosse Kleiderschrank wurde entsorgt und mit einem minimal Gestell ausgetauscht etc. Einzig was wir immer noch im Übermass besitzen sind unsere Sportutensilien, und das ist auch gut so. 

 

Aber auch wir sind trotz unserem Lebensstil nicht gefeit vom allgemeinem Konsumverhalten und daher hat sich in den letzten 3 Jahren wieder einiges an Material bei uns angesammelt. Vor unserer Auszeit hiess es daher wieder «clean up your life» - während den letzten Wochen haben wir sämtliche Schränke, Keller etc. ausgemistet. Vieles verschenkt, einiges ins Brockenhaus gebracht und auch viel weggeworfen. Nun fühlen wir uns wieder viel freier und sind bereit in unsere Auszeit zu starten und uns wieder auf das Wesentlich zu konzentrieren: Das Leben zu geniessen!

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Unser Globecar Globescout R Camper ist in der Schweiz angekommen

1. Foto vom Händler erhalten
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Fast 9 Monate ist es her, als wir unseren Globecar Globescout R bestellt haben. Das Werk wurde mit Bestellungen überhäuft, was zwangsläufig zu Verspätungen bei der Produktion führte. Damals war geplant, dass der Camper das Werk im Juni verlässt und dann angekommen in der Schweiz nochmals 2-3 Wochen vor Übergabe beanspruchen wird. Wir hofften auf eine Auslieferung Mitte Juli, aber leider verspätete sich unser Camper um 1 Monat. Am 25. Juli verliess er das Werk in Deutschland und wurde gestern in die Schweiz transportiert. Nun werden die bestellten Zusätze montiert und danach wird der Camper auf dem Strassenverkehrsamt vorgeführt - die nächsten freien Termin sind jedoch erst in ca. 2 Wochen. Wir hoffen, dass es für eine Übergabe auf Mitte August klappt.

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Erste Routenplanung für unseren «Europe Road Trip»

Nur noch 90 Tage bis zu unserer Abreise und daher wird es langsam Zeit, dass wir uns über eine mögliche Routenplanung Gedanken machen. Der Plan für die 3-monatige Auszeit sollte sein «KEIN Plan» zu haben. Aber keinen Plan als solches funktioniert natürlich nur bedingt. Wir wollen uns in etwa eine Route ausdenken, aber wir nehmen uns die Freiheit diese Route jederzeit anzupassen oder zu verlassen.

 

Es gibt jedoch einen Termin, der in unserer Auszeit fix sein wird und dass ist die Teilnahme an einem Ironman 70.3 Event. Bevor wir unseren Camper im Herbst letztes Jahres bestellt haben, planten wir am Ironman 70.3 in Miami teilzunehmen. Nachdem wir aber beschlossen haben, Europa mit unserem neuen Campervan zu bereisen, liebäugelten wir mit dem Mitteldistanz Triathlon Challenge Norway. Dieser Event fand im 2016 das erste Mal statt und ist daher noch ein relativ kleinerer Event. Da wir aber eigentlich an einem Event aus der Ironman Serie teilnehmen möchten, fiel dieser wieder aus unserer Planung heraus. Schnell kamen wir auf den Strandräuber Ironman 70.3 in Rügen. Dieser klingt eigentlich perfekt: eine sehr schöne Insel, eine flache Rad- und Laufstrecke und das Datum passt. Wären da nicht unsere Zweifel von 1.9km im Meer zu schwimmen, vermutlich mit viel Wind auf der Fahrradstrecke zu kämpfen sowie das allgemein unbeständige Wetter an der Küste.

 

Doch was gibt es für Alternativen für uns? Wir haben uns mit vielen Triathleten über mögliche andere Events unterhalten und stiessen dann auf den Ironman 70.3 Zell am See in Österreich: Triathlon inmitten der Berglandschaft, Camping und somit Übernachtungsmöglichkeit direkt am See, grosser und bekannter Event mit vielen Athleten, Schwimmen im See, Laufstrecke flach entlang des Ufers, aber nun kommt's: Das Radfahren hat einige Höhenmeter ... also erstmal ein E-Mail an unsere Trainerin Melanie: «Was meinst du, schaffen wir dies?» Nachdem wir als Antwort ein JA erhielten, warfen wir unseren geplanten Roadtrip in den Norden inkl. IM Rügen über den Haufen. Rein wetter-technisch war die Nordvariante riskant, denn ab September kann es da schon ziemlich nass und kalt werden.

 

Wir starteten also mit der Variante «Travel-South», die wie folgt aussehen könnte: August reisen und trainieren in den Alpen, um dann Ende August die Mitteldistanz in Zell am See zu absolvieren. Danach je nach Wetter ein paar Tage in Slowenien verbringen, um weiter in Italien quer durch die Po-Ebene zu reisen. Alternativ wäre evtl. Wenn das Wetter stimmt, wollen wir noch in die Mont-Blanc Gegend und nochmals paar Tage in den Bergen verbringen, ehe wir dann langsam in den Süden bzw. an die Atlantikküste reisen. Ziel wären einige Tagen in den Algarven zu verbringen, bevor es dann an die Mittelmeerküste zurück geht, um dann noch einen Abstecher nach Sardinien zu machen. 

 

Wir sind ja gespannt, ob wir es wirklich schaffen, dass wir einige dieser geplanten Orte besuchen oder uns wieder von unserer Spontanität leiten lassen .....Pläne sind ja schliesslich dazu da, um diese wieder zu ändern :)

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«Wenn du denkst Abenteuer sind gefährlich, dann versuch's mal mit Routine. Die ist tödlich.»

2013 reisten wir während 9 Monate mit unserem Land Rover Defender durch Nordamerika. Die Auszeit war ein ein tolles Erlebnis: keine fixen Termine und Verpflichtungen und endlich einmal ausgiebig Zeit für uns und unsere Hobbies zu haben. Nach unserer Rückkehr in die Schweiz stand fest: Dies sollte nicht die letzte Auszeit bleiben.

 

Vor ein paar Monaten starteten wir wieder mit der Planung für eine weitere berufliche Auszeit. Wir führten Gespräche mit unseren Arbeitgebern und erhielten beide anfangs November das OK für einen 3-monatigen unbezahlten Urlaub ab August 2017.

 

Somit steht fest, dass wir in 250 Tagen wieder «on the way» sein werden. Wohin die Reise gehen soll, ist noch nicht genau definiert. Zurzeit sammeln wir Ideen, planen jedoch mit unserem neuen Campervan Teile von Europa zu erkunden.

 

 

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