2012: Kurzferien in Zermatt im Juli

Ich wollte schon lange einmal für ein paar Tage nach Zermatt, aber irgendwie fehlte bis jetzt immer die Zeit dazu. Endlich hatten Mike und ich nun 5 Tage frei und beschlossen nach Zermatt bzw. nach Täsch zu fahren. Der Wetterbericht versprach uns jedoch nichts Gutes. Nach unserer Ankunft am Mittwoch konnten wir gerade noch unser „Base-Camp“ auf dem Camping Alphupel aufstellen, bevor die schwarzen Wolken aufzogen.

 

Die Wetterprognosen am Donnerstag waren durchzogen und so beschlossen wir nur eine kleine Wanderung zu machen und entschieden uns für die bekannte 5-Seen-Weg. Leider blieb uns der Blick aufs ganze Matterhorn verwehrt, dafür sichtigen wir unzählige Murmeltiere. Ich beschloss ab sofort die Tierchen – natürlich nebst den Walen :) - unter meinen Lieblingstieren aufzunehmen.

 

Für den Freitag waren die Wetterprognosen noch schlechter und wir entschieden uns für einen Faulenztag inkl. Zermatt Besichtigung mit 1‘000 von anderen asiatischen Touristen.

 

Laut den Wetterfröschen sollte es am Samstagmorgen relativ sonnig sein. Wir beschlossen um 6 Uhr aufzustehen und unsere geplante Wanderung zu starten. Als wir in Zermatt ein Bahnticket lösen wollten machte uns die Dame hinter dem Fenster darauf aufmerksam machte, dass unsere geplante Matterhorn Glacier Route zurzeit noch gesperrt wäre. Nach kurzer Besprechungszeit beschlossen wir die Situation vor Ort selbst zu beurteilen und im schlimmsten Fall umzudrehen. Wir erwischten einen sensationellen Morgen mit blauem Himmel und freiem Blick aufs Matterhorn. Wir wissen bis heute nicht warum die Route gesperrt war, aber schlussendlich waren wir darüber froh, denn so hatten wir den ganzen Weg für uns alleine. Nach dem Glacier Trail hängten wir noch den Matterhorn Trail an und kamen nach ca. 6 Std geschlagen (also eigentlich nur ich) wieder in Zermatt an. Die Gegend ist echt wunderschön!