DIE 3. DISZIPLIN: Laufen

Das schöne an der Disziplin Laufen ist es, dass es einfach umzusetzen ist. Man braucht nur ein paar Laufschuhe und dann kann es schon losgehen.

Doch auf was kommt es alles an und was braucht es alles?


Regeln für den Lauferfolg

  1. Regelmässige Runs: Kurze, aber regelmässige Runs sind effektiver als lange, aber dafür unregelmässige Runs.
  2. Draussen Laufen: Schotter- oder Waldwegen sind dem Asphalt vorzuziehen. Dies schont die Gelenke und verhindert Verletzungen.
  3. Indoor-Läufe auf dem Laufband: Wenn es draussen zu kalt und zu nass ist, ist das Laufband eine gute Alternative. Vor allem aber auch sehr gut geeignet für Intervalltrainings.
  4. Ab und zu mal einen Berglauf: Ein bisschen Hill Training tut ab und zu gut, man sollte es aber nicht übertreiben.
  5. Teilnahme an Wettkämpfen: Um auch ab und zu den Leistungszustand herauszufinden, macht es durchaus Sinn immer mal wieder an einem Laufevent teilzunehmen. Abgesehen davon macht es immer riesig Spass und ist eine Motivationspritze für das weitere Training.

Laufbekleidung

Einige Bekleidungsstücke kann man fürs Radfahren und fürs Laufen nutzen z.B. Funktionswäsche, Socken etc.

 

LAUFSHORTS
Hier unterscheidet man enganliegende Shorts (Lauf-Tights) und die etwas lockeren Shorts. Beide sind gleichermassen geeignet. Man sollte für sich selber herausfinden was am besten passt. Bei längeren Strecken werden die Nähte immer mehr zum Thema und man sollte Schürfungen vermeiden. Nützlich sind noch kleine Taschen für Schlüssel oder Gels. Kalte Knie sollte man übrigens möglichst vermeiden, lieber einmal mehr lange Hosen tragen.

 

T-SHIRTS

Die Shirts sollten aus leichtem Material sein, dass den Schweiss von der Haut and die Oberfläche transportiert, damit die Flüssigkeit verdunsten kann. Dies verhindert auch unangenehme Wundscheuerung. Baumwoll-Shirts sind nicht zu empfehlen, da diese schlecht trocknen.

 

LAUFSCHUHE

Das einzige worauf ein Triathlet nicht verzichten kann, sind vernünftige Laufschuhe. Es lohnt sich, dass man sich in einem Fachgeschäft beraten lässt und eine Laufanalyse erstellt. Jeder Mensch läuft anders und benötigt daher auch den für ihn passenden Schuh. Es gibt verschiedene Typen von Füssen wie der Normalfuss, der Senkfuss und der Hohlfuss. Die Schuhhersteller haben jeweils den passenden Typ für die verschiedenen Fusstypen. Triathlonspezifische Laufschuhe verfügen meist über ein elastisches Schnürsystem bzw. Schnellverschluss, so kann man in der Wechselzone wertvolle Sekunden sparen.


Laufausrüstung

HERZFREQUENZMESSER

Damit man präsziser und kontrollierter trainieren kann, lohnt sich die Anschaffung einer Pulsuhr. Vor allem als Anfänger ist eine solche Uhr sehr zu empfehlen, um seinen Körper besser kennenzulernen. Der Markt bietet hier einiges an, natürlich gibt es auch triathlonspezifische Modelle. Wir selber haben bis jetzt immer mit Suunto und Garminmodellen trainiert und können beide Hersteller empfehlen.

 

TRINKGÜRTEL/RUCKSACK

Trinkgürtel und Rucksäcke gibt es in verschiedenen Grössen. Mit diesen kann man sich auf längeren Läufen oder im Wettkampf selbst verpflegen: Mitnahme von Getränk, Handy, Food etc. Wir nehmen jeweils bei Läufen ab 80min Verpflegung mit oder bei heissen Temperaturen im Sommer bereits ab 60min.

 

KOPFBEDECKUNG

Im Winter bei kalten Temperaturen sollte man eine Mütze tragen, da viel Körperwärme über den Kopf verloren geht. Im Sommer sollte man eine Mütze tragen, um sich vor allem vor einem Sonnestich zu schützen.

 

HANDSCHUHE

Leichte Handschuhe verhindern im Winter, dass die Hände auskühlen. Wenn man diese während des Laufs dann doch nicht mehr braucht, kann man sie einfach in den Laufhosen verstauen.

 

SOCKEN

Hier gibt es ganz viele verschiedene Modelle. Wer anfällig auf Blasen ist, sollte doppellagige Laufsocken tragen. Die Socken sollten ausserdem hochgenug sein, damit diese beim Laufen nicht ständig runterrutschen. Neu im Trend sind Laufkompressionssocken: Im Normalzustand werden das Blut und Flüssigkeitsablagerungen wie Wasser über die Muskelarbeit und das Lymphsystem abtransportiert. Sollte aber der Körper dazu nicht mehr von allein in der Lage sein, kommt es zu „dicken Beinen“: Wasser sammelt sich an. Durch einen genau definierten Druck werden beim Tragen von Kompressionsstrümpfen die Venen an diesen Stellen zusammengedrückt. Der Rückfluss des Blutes wird unterstützt. So kann sich keine Flüssigkeit mehr ansammeln, die Beine schwellen nicht mehr an, mehr Sauerstoff und Nährstoffe können transportiert werden.


Zürcher Flughafenlauf 2017

Der Flughafenlauf führt schöne 17 Kilometer rund um den Zürcher Flughafen. Bei heissen Temperaturen machte ich mich zusammen mit Mike's Cousin Carlo auf zum Start. Bereits nach Kilometer 4 klingelte meine Uhr mit der Nachricht "Leistungszustand -3"....genauer genommen fühlte ich mich eher nach einer -10. Aufgeben? Stoppen und umdrehen? Ich entschloss mich mit einem gedrosselten Tempo einfach weiter zu laufen und kämpfte mich durch die Hitze. Noch nie musste ich mich so gequält in die Ziellinie schleppen, aber da angekommen war ich einfach nur froh, dass ich 1Std 28min durchziehen konnte. 

An was ist es nun gelegen? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht ganz genau, vermutlich ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren. Es war auf jeden Fall auch eine wichtige Erfahrung und daher war es jeden Kilometer wert weiter zu laufen. Nun hoffe ich, dass er nächste Lauf dann wieder besser läuft!

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Grand-Prix Bern: der absolute Hammer Lauf!!!

Der Grand-Prix von Bern ist die grösste Laufveranstaltung in der Schweiz (über 33'000 Runners) und wird seit 1982 jährlich durchgeführt. Wir waren beide das erste Mal mit dabei und sind einfach nur begeistert. Da Mike noch immer verletzt ist, konnte er nicht am langen Lauf teilnehmen, sondern lief die kurze schöne 4.7 km Strecke durch die Berner Altstadt, während ich mich an den langen Lauf wagte.

 

Der Lauf führt über eine Distanz von 10 Meilen (16,093 km) und ist aufgrund seines Höhenprofils recht anspruchsvoll. Die tausenden lautstarken Zuschauer auf der ganzen Strecken pushen einem richtig ins Ziel. Als ich bei Kilometer 12 durch die Berner Altstadt lief und all die Zurufe hörte und die super Stimmung mitbekommen habe, bekam ich Gänsehaut!

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Erster Lauf im 2017: Glattlauf 10km happy durch den Regen!

Seit unserem Trainingsstart im Januar haben wir in allen 3 Triathlon-Disziplinen Fortschritte gemacht. Jetzt wurde es Zeit, unsere aktuelle Form in einem Wettkampf zu überprüfen. Der 10km Glattlauf ist von uns Zuhause nur gerade 25 Autominuten entfernt und wird jeweils vom implus Triathlonclub Bülach organisiert. Vor dem Rennen stand bei uns noch ein kurzes Schwimmtraining auf dem Plan und danach fuhren wir bei stürmischen Regenwetter direkt nach Bülach. Pünktlich um 14 Uhr fiel der Startschuss. Die durchgehend flache Strecke führte am Fluss entlang und war wirklich sehr schön, jedoch waren Teile der Strecke durch den Regen ziemlich matschig. Mike zog bereits im ersten Kilometer an mir vorbei. Beide konnten über die gesamte Strecke den gewünschten Pace halten. Happy und total verregnet kamen wir nach 00:41:36 und 00:46:25 im Ziel an. Rang 28 von 67 Männer für Mike und Rang 11 von 28 Damen für mich - das war ein guter Saisonstart.

 

Eine lange Erholung steht uns nun nicht bevor, schliesslich sind wir in unserer 3. Trainingswoche vom März, d.h. es ist die strengste Woche in diesem Monat. Morgen geht's aufs Mountainbike mit anschliessendem Footing und am Abend dann noch 90min ins Yin Yoga. Ab Montag gönnen wir uns dann eine etwas ruhigere Trainingswoche mit weniger Trainingsumfang und weniger Intensität.

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Für was steht ASICS? Anima Sana In Corpore Sano

Corry mit Viktor Röthlin
Corry mit Viktor Röthlin

Der Name ASICS ist eine Abkürzung und leitet sich von der lateinischen Redewendung «Anima Sana In Corpore Sano» ab, was auf Deutsch so viel bedeutet wie «Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper».

 

Im gestrigen ASICS FrontRunner Switzerland Kick-Off Meeting zeigte uns Viktor Röthlin auf, was dies genau heisst. Es geht nicht nur ums Laufen, schon gar nicht nur darum Spitzenzeiten zu erreichen. Es geht um viel mehr: um eine positive Lebenseinstellung, um die Freude am Leben und um einen gesunden Lebensstil.

 

All dies will die Marke ASICS mit ihren hoch innovativen Produkten vermitteln und allem voran, den Menschen die Leidenschaft am Laufsport zu zeigen und sie dabei mit dem besten Equimpent zu unterstützen. Ich bin extrem stolz, all diese Werte und Einstellungen als ASICS FrontRunner Botschafterin weiterzugeben.

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Was ist überhaupt ein ASICS FrontRunner?

Quelle:  www.asics.com/forntrunner
Quelle: www.asics.com/forntrunner

ASICS ist einer der grössten Sportartikel-Hersteller weltweit. Im Jahr 2010 gründete ASICS eine Running-Community namens ASICS FrontRunner. Ursprünglich wurde die Initiative in Deutschland gestartet. Neben der Schweiz, Österreich und Deutschland gehören insgesamt 17 Länder der exklusiven Running-Community an. Das Ziel dieses Projektes ist nicht etwa nur die Förderung von Spitzen-Athleten, die bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen starten. Die ASICS FrontRunner sind vielmehr eine Gemeinschaft von Menschen, die aus Liebe zum Laufen einen Grossteil ihrer Freizeit in Laufschuhen verbringen und auch erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen.

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