Die 1. Disziplin: Schwimmen

Schwimmen ist die erste der drei Disziplinen im Triathlon und wahrscheinlich die technisch anspruchsvollste. Die Distanz kann zwischen 200 Metern bis zu mehreren Kilometern liegen. Es wird in Schwimmbädern oder in offenen Gewässern (See, Fluss oder Meer) geschwommen. Die Strecken werden von Bojen markiert. Kampfrichter und Helfer in Booten oder SUP Boards kontrollieren, dass die Strecken nicht verlassen werden und sorgen auch für die Sicherheit der Sportlern. Grundsätzlich ist jeder Schwimmstil erlaubt, die gängigste ist jedoch Kraul. Dieser Stil beansprucht die Beine weniger als z.B. Brustschwimmen, damit man die Energie fürs Radfahren und Joggen aufsparen kann.

 



Ausrüstung & Trainingsutensilien

Schwimmbrille

Es gibt verschiedenen Arten von Brillen, verspiegelte oder getönte Schwimmbrillen eignen sich vor allem beim Schwimmen im offenen Gewässern oder im Freibad

 

Badekappe

Badekappen halten die Haare vom Gesicht fern und wärmen zusätzlich den Kopf. Bei den Wettkämpfen werden teils Badekappen mit unterschiedlichen Farben verteilt, um die verschiedenen Startgruppen und Kategorien zu unterscheiden. Die Badekappe sollte beim Wettkampf über die Schwimmbrille getragen werden, damit diese während des Schwimmens nicht versehentlich abfällt oder von einem anderen Schwimmern abgerissen werden kann.

 

Ohrstöpsel

Das Aussenohr kann sich durch zurückgebliebenes Wasser im Gehörgang schnell entzünden. Falls die Ohren empfindlich sind, sollte man mit Ohrstöpsel zur Präventation schwimmen.

 

Badeanzug / Einteiler / Neopren

Für das Training reicht ein Badeanzug aus. Für den Wettkampf eignen sich sogenannte Einteileranzüge, die man für alle Disziplinen trägt. Diese sparen auch noch Zeit in der Wechselzone.

Da das Wasser bei den Wettkämpfen oft kühl ist, sind teils Neoprenanzüge erlaubt. Dieser wärmt und erzeugt gleichzeitig Auftrieb.

 

Schwimmbrett

Mit einem Schwimmbrett kann man im Training den gleichmässigen und effizienten Beinschlag üben. Diese stehen im Schwimmbad immer kostenlos zur Verfügung.

 

Flossen

Flossen dienen im Training als Hilfsmittel um die Fussflexibiltät zu verbessern und als Unterstützung bei technischen Übungen.

Wir haben uns die Powerfin Pro Traininsflossen von Arena gekauft. Zu kaufen gibt es die online bei Powerlab.ch

 

Paddels

Mit Paddels kann man während eines Armzugs grössere Mengen Wasser greifen, wodurch jeder Armzug effektiver wird. Gleichzeitig erhöht sich die Belastung auf Schultern, Arme und Handgelenke. Mit dem Umgang ist Vorsicht geboten, damit Verletzungen vermieden werden

 

Pullbuoy

Diese sind aus Schaumstoff und sind so geformt, dass sie gut zwischen die Oberschenkel eingeklemmt werden können. Der Pullbuoy verhindert, dass beim Schwimmen allein mit den Armen die Beine eingesetzt werden können. Dies bringt zusätzlich Auftrieb und ist daher mit dem Neoprenanzug vergleichbar. Mit dem Pullbuoy kann man sich insbesondere aufs Fassen und Halten des Wassers beim Armzug kontrollieren.



Wettkampf - Startarten

Jagdstart

Im Schwimmbad. Die Triathleten werden in regelmässigen Zeitabständen einer nach dem anderen in das Rennen geschickt. Häufig gibt man bei der Anmeldung seine ungefähre Schwimmzeit an, damit langsame Schwimmer nicht von schnellen Schwimmern "überschwommen" werden.

 

Massenstart

Im Freiwasser, insbesondere bei Langdistanzen. Die Triathleten stellen sich an die Startlinie im Wasser oder an Land nebeneinander auf. Sobald der Startschuss ist, starten allen gleichzeitig. Dies kann zu einem Gerangel kommen.

 

Wellenstart

Im Freiwasser und bei wenig Platz auf der Schwimmstrecke. Praktisch gleich wie beim Massenstart, ausser dass verschiedene Startgruppen gibt, die zu unterschiedlichen Zeiten starten.


Schwimmtraining

Mehr zu unserem Schwimmtraining findet man im eigenen Trainingsmenü hier.


Schwimmtraining in einem Strömungskanal: Für wen ist es geeinget und was bringt es?

Ende November durfte ich den Schwimmkanal vom Triathlon Coach Roy Hinnen im Horgen als eine von drei Versuchskaninchen testen. Hier geht's zum ausführlichen Bericht von Triathlon.de

 

Macht eine solche Analyse als Schwimmanfänger überhaupt Sinn?

Genauso sinnvoll wie vor dem Kauf seiner ersten Runningschuhe, eine Laufanalyse zu machen, so sinnvoll ist eine solche Analyse in einem Schwimmkanal. Gerade als Anfänger ist nebst dem Atmen, die Technik sowie Koordination eine grosse Herausforderung. Die Videoanalyse hilft einem sich auf die wichtigsten Eckpunkte zu konzentrieren. Oft bemerkt man die Fehler beim Schwimmen selber kaum, schaut man sich dann aber das Video an, wird so einiges klar. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit des direkten Coaching am "Beckenrand". So kann man innert kürzesten Zeit, bereits eine Lernkurve erzielen. Und auch mal Lust im Strömungskanal zu schwimmen? Am 11. März findet ein spezieller Newcomer Event in Horgen statt: Mehr Infos findet ihr hier auf Facebook.

 

Für Ambitionierte Schwimmer bringt der Kanal übrigens ganz andere Vorteile. Im Schwimmkanal kann exakt im Bereich der Wettkampfbelastung trainiert werden. Kleinste technische Fehler, die die Geschwindigkeit auf dem hohen Niveau limitieren, können so aufgedeckt werden.

 

Weitere Informationen zum Strömungskanal:

www.schwimmkanal.ch

 

 

 

 


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Kraulschwimmen für Fortgeschrittene

Seit unserem Weekendkurs von Swimatic "Kraulschwimmen für Anfänger" Ende Oktober 2016, haben wir fleissig geübt und schaffen nun pro Training zwischen 1.3 bis 1.7 km zu Kraulen - natürlich mit kurzen Pausen am Beckenrand. Damit wir jetzt aber einen Schritt weiterkommen, besuchen wir seit gestern den Schwimmkurs "Kraulen für Fortgeschrittene". Wir sind eine Gruppe von 9 Personen auf ungefähr gleichem Niveau. D.h. nebst unseren zwei eigenen Schwimmtrainings, besuchen wir diesen Kurs einmal die Woche bis zum Start vom Walliseller Triathlon im April. So sollten wir doch noch einiges dazulernen!!

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Bericht für Triathlon.de über den Schwimmkanal von Roy Hinnen

Ende Oktober nahmen wir an einem Crawl-Beginner Kurs teil und seit da schaffen wir es doch beide einige Meter zu kraulen, mehr aber noch nicht. Umso erstaunter waren wir dann, als Corry eine Anfrage via unserem Schwimmlehrer Szilard Csoke für ein Triathlon.de Bericht über den Swimmkanal von Roy Hinnen erhalten hat.

 

Vom Schwimmkanal und natürlich von Roy Hinnen selber haben wir schon einiges aus Zeitungsartikeln gelesen und da war die Frage nicht ganz unberechtigt: will Roy nun wirklich, dass Corry als absolute Anfängerin bei diesem Bericht mitwirkt? Die Antwort von Roy war kurz und die Message klar: Ja er sucht eine Kraul-Beginnerin.

 

Mit einem mulmigen Gefühl fuhren wir also gestern nach Horgen. Vor Ort lernten wir dann Christian und Fränzi kennen, die ebenfalls beim Bericht mitmachten - natürlich nicht beim Anfänger Level. Fränzi gewann diesen Sommer den Triathlon Sprint Distanz in Uster, also da wo Corry die ersten Triathlon-Erfahrungen gesammelt hat.

 

Dann ging es los: Kurz sein eigenes Problem mit der Kamera mündlich festhalten und dann Einschwimmen. Danach ging jeder von uns drei einzeln ins Wasser und die Geschwindigkeit wurde entsprechend dem Level angepasst. Roy analysierte vor laufender Kamera die Fehler und gab direkt Tipps zur Umsetzung. 

 

FAZIT: Die Vorteile eines solchen Kanals liegen auf der Hand: für alle Zielgruppen geeignet, stufenlose Geschwindigskeitseinstellung, live Videoanalyse und der Coach direkt nebenan. Und das Schwimmen im Kanal macht riesig Spass...wir wollen unbedingt mal wieder hin, aber erst werden wir die Verbesserungsvorschläge von Roy im Hallenbad trainieren!

 

Alle Informationen rund um den Schwimmkanal und das Angebot findet man hier:

www.triathloncoach-royhinnen.ch/schwimmkanal/schwimmkanal_ger11751d.html 


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Crawlkurs in Filzbach

Zum Triathlon gehört ja bekanntlich auch das Schwimmen dazu. Dies ist jedoch eine Sportart, die wir beide seit dem letzten Seepferdli-Abzeichen in der Primarschule wohl eher vernachlässigt haben. Wir entschieden uns, das Kraulschwimmen nochmals von Anfang an zu lernen. Ein Kurs von Swimatic machte dies möglich und wir verbrachten ein komplettes Weekend in Filzbach im Sportzentrum. Nun heisst es über den Winter üben, üben und nochmals üben.


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